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Augen auf beim Einkauf, so lautet das oberste Gebot für Allergiker.
Mischbrot besser als Vollkornbrot
Experten diagnostizieren bei über 90 Prozent aller Pollenallergiker gleichzeitig eine Allergie gegen pflanzliche Nahrungsmittel. Getreide enthält verschiedene Eiweißfraktionen, die alle als Allergene in Frage kommen können. Da sie sich vermehrt in den Randschichten des Korns befinden, werden sie bei niedrig ausgemahlenen Mehlen zum Teil entfernt.
Weizenallergiker haben es im Alltag besonders schwer: Weizen versteckt sich unter vielen Bezeichnung in zahlreichen Lebensmitteln. Außer in Brot, Backwaren und Mehlspeisen wird er zum Beispiel verwendet für die Herstellung von Nudeln, Puddingpulver, Bonbons Kaugummi, Weizenbier, Panaden und panierten Speisen, Suppen,Soßen, Fertiggerichten und Konserven.
Stolpersteine beim Verkauf von Brot und Backwaren sind Zutaten unbekannter Herkunft, wie z.B. Stärke.
Ob sie aus Weizen, Reis, Mais oder Kartoffeln gewonnen wurde, ist so nicht erkennbar. Gleiches gilt für Quellstärke, eine viel verwendete Backzutat, sowie modifizierte Stärke. Weizenhaltig können weiterhin Backpulver und Kleber sein.
Als Brotgetreide für Weizenallergiker bietet sich Roggen an. Viele vertragen auch Dinkel, die Urform des Weizens, obwohl er ebenfalls allergenes Potential besitzt.
Eine Allergie auf alle Getreidearten ist eher selten. Die meisten Betroffenen können also beim Brotkauf zwischen verschiedenen Sorten wählen.
Getreideallergene befinden sich vermehrt in der Schale des Getreidekorns. Entscheiden Sie sich als Betroffener nicht für Vollkornprodukte. Getreideallergene verlieren beim langen Backen zum Teil ihre Wirkung. Verträglich ist meist gut gebackenes Mischoder Roggenbrot und Knäckebrot.
Falls Sie Fragen nach Inhaltsstoffen haben, werden Sie selbstverständlich von unserem Verkaufspersonal beraten.
Aus der Vielzahl von möglichen allergieauslösenden Stoffen erkennen Sie, dass eine genaue Beratung eines Facharztes dringend zu empfehlen ist.
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